Wie können zukünftige Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen Teamarbeit und interprofessionelle Zusammenarbeit erlernen? Eine überzeugende Antwort darauf liefern interprofessionelle Ausbildungsstationen – sogenannte IPSTAs. Auf diesen Stationen versorgen Auszubildende verschiedener Gesundheitsberufe eigenständig Patientinnen und Patienten und werden dabei von erfahrenen Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern unterstützt.
Um diese wichtige Rolle optimal vorzubereiten, hat das IPSTA-Netzwerk den Workshop „Lernbegleiter – Fit für die interprofessionelle Lehre“ entwickelt. Die Premiere fand am 8. und 9. Juni am Standort Bonn statt.
Insgesamt 24 Teilnehmende aus ganz Deutschland nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Konzept der interprofessionellen Ausbildungsstationen auseinanderzusetzen. Sie erhielten praxisnahe Einblicke in die Organisation und Funktionsweise von IPSTAs sowie in die spezifischen Kompetenzen, die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter in diesem innovativen Ausbildungskonzept benötigen.
Ein interdisziplinäres Dozierendenteam aus 14 Expertinnen und Experten von drei Standorten gestaltete den Workshop und präsentierte die Vielfalt der IPSTA-Umsetzung in unterschiedlichen Einrichtungen. Besonders stark vertreten war dabei das Bonner Universitätsklinikum mit sechs Dozierenden. Hier wird die IPSTA auf der kinderkardiologischen Intensivstation als Leuchtturmprojekt durch die Stiftung Kinderherzen Stiftung Bonn gefördert.
Der Workshop wurde von den Teilnehmenden durchweg positiv bewertet. Vor allem der überregionale Austausch und die Möglichkeit zur Vernetzung fanden großen Anklang. Am Ende waren sich alle einig: Dies war erst der Anfang – weitere Workshops des IPSTA-Netzwerks werden folgen.

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